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Bodenproben

Seit dem Frühjahr 2016 verfügen wir über ein spezielles Fahrzeug zur Entnahme von Bodenproben. Es handelt sich um einen Ford Ranger Pick-up welcher von der Firma Nietfeld im niedersächsischen Quakenbrück speziell zur Bodenbeprobung umgebaut wurde.

Beim Umbau wurde das Fahrwerk des Ford Rangers höher gelegt und es wurden grobstollige Breitreifen montiert. Damit kann das Fahrzeug uneingeschränkt im Straßenverkehr teilnehmen und direkt von der Straße aufs Feld fahren.

Apropos Felder: Kunden können die zu beprobenden Flächen online hinterlegen oder uns deren „Shape Files“ übersenden. Das GPS-gestützte Ortungs- und Navigationssystem findet dann die jeweiligen Flächen und dokumentiert jeden Einstichspunkt genau mit Uhrzeit und GPS-Koordinaten. So kann unserer Fahrer die Flächen finden ohne dass zwangsläufig eine ortskundige Person ihn begleiten muss.

Die Proben können von 0-30 cm gezogen. Für N-min oder S-min-Proben sind auch Proben von 30-60 cm möglich. Auf dem Fahrzeug befindet sich eine Kühlbox um die gezogenen Proben sofort nach der Entnahme zu kühlen um das Ergebnis nicht zu verfälschen. In der Regel werden 15 Einstiche pro Probe gemacht.

Das Bodenentnahmegerät ist komplett in den Pickup integriert und durch eine im Motorraum eingebaute Ölpumpe angetrieben. Es handelt sich um ein schlagendes System, bei dem der Bohrstock mit einem hochfrequenten Hydraulikhammer (2500 Schläge/min.) 75 cm tief in die Erde geschlagen wird. Danach wird der Bohrstock gedreht und 30 cm hochgezogen. Die Erdprobe gelangt aus dem Bereich 0-30 cm in den Behälter 1. Durch automatisches Verschieben zweier Behälter gelangt die Erdprobe von 30-60 cm Tiefe in den Behälter 2. Die letzten 15 cm Probematerial werden verworfen.

Bei Standardproben von 0-30 cm Tiefe werden die Proben ohne Schichtentrennung gezogen.In diesem Fall kann je Behälter eine Mischprobe à 15 Einstichen abgelegt werden.