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Schlagkräfteg - Sécher - Perséinlech

Neue Pflanzenschutztechnik "made in Germany"

Um auch in der Pflanzenschutztechnik «up to date» zu sein haben wir in eine neue Selbstfahrspritze von Fendt investiert. Die Rogator 600 mit einem Nennvolumen von 6.000 Litern und einer Gestängebreite von 36 Metern kommt aus dem AGCO-Werk in Hohenmölsen, wo auch der Fendt-Feldhäcksler Katana gebaut wird.

Der neue Selbstfahrer ist mit einem verwindungssteifen und dennoch leichten Aluminiumgestänge ausgestattet. In der durchdachten Konstruktion sind die Düsen geschützt angeordnet und erlauben einen einfachen Düsenwechsel. Die Gestängebreite beträgt 36 Meter. Sobald jedoch ein 40 Meter breites Gestänge für den Rogator verfügbar ist, soll die Maschine durch ein breitere ausgetauscht werden. Ultraschallsensoren führen die Gestängeausleger rechts und links unabhängig voneinander über die Kulturpflanzen. Die extrem schnelle Gestängereaktion sichert einen gleichbleibenden Zielflächenabstand für höchste Applikationsqualität. Vor allem horizontale Gestängeanregungen, die auf das Gelände bzw. das Beschleunigen und Verzögern des Gespanns zurückzuführen sind, gleicht das Fahrgestell in Kombination mit dem Aluminiumgestänge permanent aus. Für eine gute Sichtbarkeit der Düsenfächer beleuchten die speziellen LED Scheinwerfer das Gestänge und die Düsen von hinten.

Die hydraulisch angetriebene, schnell reagierende Zentrifugalpumpe mit 785 l/min Förderleistung stellt während der Ausbringung ausreichend Rührleistung für den Brühekreislauf zur Verfügung und sichert sehr hohe Ansaugleistungen für kurze Befüllzeiten. Ein speziell für Fendt entwickelter Durchflussmengenmesser mit einem Messbereich von 5 bis 430 l/min gibt der Elektronik die notwendigen Informationen auch bei schwankenden, sehr hohen oder niedrigen Applikationsmengen. Dies erlaubt bei variablen Ausbringmengen (VariableRateControl) schnellste Mengenanpassungen für beste Applikationsergebnisse.

Kurze Befüllzeiten erhöhen die Flächenleistung. Das ermöglicht die leistungsstarke Einspülschleuse, an deren Bedienpaniel auch alle wichtigen Maschinenfunktionen bequem schaltbar sind.

Der leistungsstarke AGCO Power Motor in Kombination mit dem stufenlosen Antriebskonzept und der ausgeklügelten Traktionsregelung bietet dem Selbstfahrer ausreichend Leistung für den sicheren Einsatz. Das einzigartige Einträger-Chassis bietet neben niedrigen Schwerpunkt, eine hervorragende, ausgewogene Gewichtsverteilung, was auch eine sehr ruhige Gestängelage gewährleistet. Ein weiteres Merkmal sind die vielfältigen, serienmäßigen Lenkungsvarianten bis hin zur Vierradlenkung bei bestem Wendekreis. Im Feldeinsatz ist eine Anpassung der Bodenfreiheit stufenlos möglich. Mit einer Endgeschwindigkeit von 50 Km/h ist der Rogator auch auf der Straße zügig unterwegs und kommt schnell von einem Einsatzort zum nächsten.

In der Kabine findet sich der Fendt-Fahrer auf Anhieb zurecht. Der Rogator 600 ist mit zwei 10,4 Zoll Varioterminals ausgestattet. Dadurch hat der Fahrer ständig alle Maschinenparameter, Kamerabilder sowie Spurführungs- und Datenmanagementinformationen während der Arbeit im Blick. Durch die Ausrustüng mit RTK-Spurführung und SectionControl erfüllt die Maschine alle Anforderungen an eine moderne Selbstfahrspritze. Durch das Varioguide-Lenksystem können Spurlinien von den Traktoren auf die Spritze übertragen werden. Zudem sind die Traktoren und die Spritze an die Ackerschlagkartei gekoppelt. Vom Büro aus können direkt Aufträge an die Maschine gesandt werden. Nach getaner Arbeit werden dann automatisch alle Auftragsdaten (wie z.B. die Aufwandmengen) in die Schlagkartei eingepflegt.

 

Wendig und agil, sparsam und schonend im Antrieb, stark in der Leistung, komfortabel in der Handhabung und sicher und zuverlässig in der PSM-Applikation. All diese Tugenden haben uns die Entscheidung leicht gemacht, künftig auch bei der Pflanzenschutztechnik auf die Marke Fendt zu setzen.